Rechtsfolge - Der Podcast der Rechtswissenschaftlichen Fakultät

Was passiert eigentlich an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern? Was machen Juristinnen und Juristen, wenn sie forschen? Zu was forschen sie und warum? Unser Podcast "Rechtsfolge" geht genau diesen Fragen nach. Wir sprechen mit unterschiedlichen Wissenschaftler:innen unserer Departemente, um herauszufinden, was ihre Forschung im Privat-, Straf- oder öffentlichen Recht antreibt und ausmacht. Ob Unternehmensstrafrecht, Gender Law, Menschenrechte, Greenwashing durch Finanzinvestitionen oder staatliche
Neutralität: Wir diskutieren's!

Der Fall Vincenz Am 13. April 2022 eröffnete das Bezirksgericht Zürich das Urteil im sogenannten «Vincenz-Fall», dem als «Monsterprozess» angepriesenen Verfahren gegen den Ex-Raiffeisenbankchef Pierin Vincenz und dessen Geschäftskollegen Beat Stocker. Das Gericht erklärte die Angeklagten der mehrfachen Veruntreuung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, des gewerbsmässigen Betrugs sowie der mehrfachen Urkundenfälschung zur Spesenabrechnung für schuldig. Wir werfen in Rechtsfolge 3 einen Blick auf die gesellschaftsrechtlichen Aspekte dieses Falls: Welche Rolle spielt es, dass die Raiffeisenbank als Genossenschaft organisiert ist? Wie unterscheiden sich gesellschaftsrechtliche Verantwortlichkeiten von strafrechtlichen? Welche sozio-kulturelle Bedeutung hat eine Urteilsverkündung in einem Theatersaal? Und profitiert die Raiffeisen von einem staatlich finanzierten Prozess? Diese Fragen diskutieren wir mit Prof. Dr. Peter V. Kunz. Peter V. Kunz ist ordentlicher Professor für Wirtschaftsrecht und Rechtsvergleichung an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern und leitet das Institut für internationales und nationales Wirtschaftsrecht (IWR) als Geschäftsführer. Die Forschungen und die Lehrtätigkeiten von Prof. Kunz sind fokussiert auf das Wirtschaftsrecht, mit Schwergewichten im Gesellschafts- und Aktienrecht sowie im Finanzmarkt- und Bankenrecht; seit einigen Jahren widmet er sich zusätzlich dem Tierrecht. Prof. Kunz hat über 160 juristische Publikationen verfasst, darunter ein 1200-Seitiges Werk zum Wirtschaftsrecht.
Freiheit und Solidarität - In Rechtsfolge II haben wir mit Prof. Markus Müller über Freiheit, Pflichten und Solidarität gesprochen - in Krisenzeiten und ausserhalb. Markus Müller ist Professor für Staats- und Verwaltungsrecht sowie öffentliches Verfahrensrecht an der Universität Bern. Er ist Autor zahlreicher Publikationen und gibt zusammen mit Pierre Tschannen die Schriftenreihe «Kleine Schriften zum Recht» heraus. Die Reihe beleuchtet rechtliche Konzepte, Eigenheiten und Aspekte aus interdisziplinärer Perspektive. Von Markus Müller sind in der Reihe «Psychologie im öffentlichen Verfahren», «Verhältnismässigkeit – Gedanken zu einem Zauberwürfel», «Religion im Rechtsstaat – Von der Neutralität zur Toleranz» und «Verwaltungsrecht – Eigenheit und Herkunft» erschienen.
Rechtsfolge 1 Teil I 50 Jahre Frauenstimmrecht - Gespräch mit Prof. Dr. Judith Wyttenbach 2021 feiert die Schweiz 50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht. In der ersten Folge unseres Podcasts sprechen wir mit Prof. Dr. Judith Wyttenbach über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Hürden bei der Einführung des Frauenstimmrechts. Prof. Dr. Judith Wyttenbach ist Professorin für Staats- und Völkerrecht an der Universität Bern. Judith Wyttenbach hat dieses Jahr zusammen mit Prof. em. Dr. Brigitte Studer, Historikerin an der Universität Bern, im Auftrag des FRI (Schweizerisches Institut für feministische Rechtswissenschaft und Gender Law) eine umfassende Studie zur Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts veröffentlicht.
Rechtsfolge 1 Teil II 50 Jahre Frauenstimmrecht - Gespräch mit Prof. Dr. Judith Wyttenbach 2021 feiert die Schweiz 50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht. In der ersten Folge unseres Podcasts sprechen wir mit Prof. Dr. Judith Wyttenbach über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Hürden bei der Einführung des Frauenstimmrechts. Prof. Dr. Judith Wyttenbach ist Professorin für Staats- und Völkerrecht an der Universität Bern. Judith Wyttenbach hat dieses Jahr zusammen mit Prof. em. Dr. Brigitte Studer, Historikerin an der Universität Bern, im Auftrag des FRI (Schweizerisches Institut für feministische Rechtswissenschaft und Gender Law) eine umfassende Studie zur Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts veröffentlicht.