Qualität in der Lehre

Evaluation der Lehrveranstaltungen

Die Lehrveranstaltungsevaluationen sind ein wichtiges Instrument der individuellen Reflexion des Lehrkörpers, und sie bilden die Grundlage für die Qualitätsdiskussion in der Lehre. Sämtliche Vorlesungen des Einführungs-, Bachelor- und Masterstudiums werden daher jeden dritten Durchgang, mindestens aber alle vier Jahre, evaluiert.
Siehe Fragebogen zur Evaluation von Vorlesungen (DOCX, 16KB) bzw. zur Evaluation von Seminar (DOCX, 16KB).

Die Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluationen 2015/2016 bestätigen die positive Beurteilung der Lehre durch die Studierenden. Besonders erfreulich fiel die Bewertung in den Bereichen  "Engagement der Dozierenden" und "Note Dozent/Dozentin" aus. Die Studierenden erleben die Lehrveranstaltungen als anspruchsvoll und gut gestaltet und die Stoffvermittlung als angemessen. Weitere Einzelheiten finden Sie im Bericht zu den Lehrveranstaltungsevaluationen (DOCX, 102KB).

Analyse der Leistungskontrollen 

Für eine eigentliche Evaluation der Leistungskontrollen fehlen zurzeit noch entsprechend verlässliche und abgestützte Verfahren. Dennoch hat die Fakultät beschlossen, in den Jahren 2015 und 2016 die Leistungskontrollen zum QSE-Schwerpunkt zu erklären, und zwar im Bewusstsein, dass neben der Evaluation der Lehrveranstaltungen auch die Abnahme von Prüfungen sowie die Bewertung schriftlicher Arbeiten einer Qualitätskontrolle standhalten müssen.  

Im Hinblick auf eine Analyse der Prüfungs- und Benotungspraxis sind Interviews mit Lehrpersonen geführt worden. Alle Departemente und Institute haben bewährte Verfahren für die Bewertung und Benotung von Leistungskontrollen entwickelt. Für die Sicherstellung einer systematischen und konstant angewandten Korrektur und Benotung von Prüfungen und schriftlichen Arbeiten werden etwa Punkteraster und Lösungsschemata beigezogen.   

Die Institute legen ausserdem Wert auf eine transparente Kommunikation der Korrekturergebnisse.  Es werden Musterlösungen auf den Webseiten publiziert, oder es finden offizielle Prüfungsbesprechungen statt, damit die Studierenden die Beurteilung und Benotung ihrer eigenen Leistungskontrollen nachvollziehen können.  

Absolventenbefragung 2013

Das Bundesamt für Statistik führt im Zweijahres-Rhythmus eine Befragung bei den Bachelor- und Masterabsolventen durch. Die fakultätsspezifischen Ergebnisse werden von einer universitären Projektgruppe in einem Teilbericht (PDF, 430KB) zusammengestellt. 

Aus der Absolventenbefragung von 2013 hat das QSE-Fachgremium folgende Erkenntnisse aufgenommen und im Hinblick auf die künftige Entwicklung als wichtig bezeichnet:   

  • Die Zufriedenheit mit dem Studium in Bern ist gleich geblieben wie bei der letzten Befragung.
  • Starker Anstieg der Überschreitung der Regelstudienzeit, im Bachelor von 55% auf 75.3% (übrige CH:47.7%), im Master von 36.3% auf 64.4% (entspricht jedoch dem Durchschnitt der übrigen CH).
  • Der Anteil der Berner Studierenden, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, die im Zusammenhang mit dem Studium steht, ist geringer als in der übrigen Schweiz.
  • Die im Studium erworbenen fachspezfischen Kenntnisse werden als gut bis hervorragend eingestuft.
  • Bei den überfachlichen Kenntnissen wie Lernkompetenz, Problemlösungskompetenz, Sozial- Kommunikations- und Organisationskompetenzen liegen die Werte tiefer.
  • Die Diskrepanz zwischen den im Studium erworbenen Kenntnissen und Kompetenzen und den Anforderungen des Erwerbslebens sind besonders hoch in den Bereichen Teamwork, effektives Handeln, Berichte und Protokolle und andere Texte verfassen.
  • Die Gesamtbewertung für die erlernten Kompetenzen ist im Vergleich zur letzten Befragung gesunken, die Bewertung der Anforderungen im Berufsleben jedoch auch.

    Solche Befragungen vermitteln immer ein gewisses „Stimmungsbild“ des jeweiligen Jahrgangs. Es wäre daher falsch, daraus direkte Schlüsse betreffend die Verbesserung oder Verschlechterung der Qualität des Studiums zu ziehen.  Es gilt jedoch, die oben genannten Tendenzen bei Vorliegen der nächsten Absolventenbefragung weiterzuverfolgen.